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Kartoffel Blumenkohl Puffer

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Leckere, vegane Kartoffel Blumenkohl Puffer, die garantiert jedem gelingen! Ohne Bindemittel, sojafrei, nussfrei und mit glutenfreier Option. Super für alle, die mit wenigen Zutaten etwas besonderes zaubern möchten.

Wer kennt das nicht? Man war wieder einmal zu faul für einen Großeinkauf, es ist Sonntag und irgendwie hat man nichts mehr zu Hause. Aber Hunger! So war das bei mir, als ich diese Kartoffel Blumenkohl Puffer gemacht habe. Wie viele Rezepte von mir, entstand auch diese Idee ganz spontan. Ich war mir erst nicht 100 % sicher, ob die Puffer ohne Bindemittel gut halten werden. Gekochte, zerdrückte Kartoffeln haben aber wirklich die perfekte Konsistenz, das auch ohne Eier etc. hinzubekommen. Wenn man dem Ganzen dann noch ein wenig Haferflocken oder Mehl hinzufügt, dann halten sie wirklich ohne zu zerfallen. Ich finde, da könnte sich sogar mal Subway rantrauen – das Veggie Patty ist ja leider mit Ei. Total unnötig, wie ich finde – und Kosten würden sie sich ja durch das Weglassen auch sparen… 😉

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Außen kross, innen weich, so müssen Kartoffel Blumenkohl Puffer sein. Sie schmecken pur, aber auch hervorragend mit Joghurt. Da musste ich mich wieder einmal selber stoppen, um nicht alle auf einmal zu verdrücken. Das nächste Mal werde ich sie dann mit Kidneybohnen, Mais und Paprika à la Tex Mex zubereiten. Ich habe diese Kartoffel Blumenkohl Puffer mit glutenfreien Haferflocken und glutenfreiem Paniermehl aus dem Bioladen hergestellt. Selbstverständlich könnt ihr sie auch mit ganz normalen Haferflocken und Paniermehl zubereiten 🙂

Rezept Kartoffel Blumenkohl Puffer

Zutaten für 10 Puffer (je nach Größe):

– 500 g festkochende Kartoffeln, geschält
– 10 EL (glutenfreie) Haferflocken
– 500 g Blumenkohl
– 1 TL Kurkuma
– 1 TL getrocknete Minze
– Pfeffer und Salz nach Geschmack
– Chili nach Geschmack (optional)
– einen Teller voll mit (glutenfreiem) Paniermehl
– Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Kartoffeln in Würfel schneiden und in einem Topf garen, bis sie weich sind. Wasser abgießen, die Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Haferflocken dazugeben, umrühren und alles circa 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit den Blumenkohl weich kochen (er kann ruhig noch ein wenig Biss haben).
Wasser abgießen und die Blumenkohlröschen zu den Kartoffeln geben und ebenfalls mit der Gabel zerdrücken. Mit Kurkuma, Minze, Pfeffer, Salz und Chili abschmecken.

Aus dem Kartoffel-Blumenkohl-Mix Puffer formen. Falls die Masse an den Händen zu sehr kleben sollte, könnt ihr sie mit ein wenig Mehl bestäuben, um sie besser formen zu können. Die Puffer in Paniermehl wenden und in einer Antihaft Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Kartoffel Blumenkohl Puffer von beiden Seiten goldbraun braten und servieren.

 

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Kommentare

Nene Donnerstag, 14. Juli 2016 um 8:10

Hurra, meine Kinder essen Gemüse! 😀 Gestern habe ich mit diesem Rezept als Basis Kartoffel- Blumenkohl-Broccoli-Karotten-Erbsen-Puffer zubereitet. 😉 Allerdings muss man früh aufstehen, wenn man meinen Großen (fast 4) reinlegen will, darum habe ich das Gemüse für die Kinder ziemlich klein püriert. Aber beide haben mit Begeisterung (und Ketchup) gemampft!
Ich fand sie mit veganer Aioli auch sehr lecker, mir persönlich schmecken aber doch die Puffer aus roh geraspeltem Gemüse noch besser. Aber war mal was anderes!
Zur Menge, ich habe für uns 4 mal alles doppelt genommen, weil ich nicht so einschätzen konnte, wie groß die Puffer werden und wieviele jeder essen wird, aber das war dann doch etwas viel! Dafür gibt es heute dann die Reste.

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Deniz Kilic Donnerstag, 14. Juli 2016 um 8:53

Haha, immer “diese” Kinder 😀 Ich kenne das von meiner Nichte und meinem Neffen. Vor allem mein Neffe weigert Gemüse mal gerne! Ich freue mich, dass deine Kleinen das Gericht gemampft haben 🙂 Ernährst du die beiden komplett vegan wenn ich fragen darf? Bin da immer sehr neugierig wie das alles klappt etc. 🙂

Liebe Grüße
Deniz

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Nene Donnerstag, 14. Juli 2016 um 9:16

Nein, ich habe selbst erst ganz neu damit angefangen und nehme es auch nicht so superstreng, also sofern es aus artgerechter Haltung stammt, esse ich, wenn ich zB bei jemandem eingelade bin, auch mal tierische Produkte. Mein Mann will kein Veganer sein und das überlasse ich natürlich ihm. Meine Kinder vegan zu ernähren traue ih mich nicht bzw halte es nicht für richig. Um sie dann mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, müssten sie lauter Sachen essen, die sie nicht mögen. Darum lieber Biofleisch und -milch und Freilandeier!

Deniz Kilic Donnerstag, 14. Juli 2016 um 9:31

Danke für deine offene Antwort 🙂 Zum Veganismus “zwingen” (z.B.) den Partner – nein das ist keine gute Idee und klappt auch nicht, das muss von jedem selber kommen. Ich habe schon von vielen gelesen, dass sie ihre Kinder vegan ernähren und dass das super klappt, ich kann aber verstehen, dass du da deine Bedenken hast 🙂 Ich finde es toll, dass du versuchst die Menge an tierischen Produkten zu reduzieren und so kreativ in der Küche vorgehst! Am Ende zählt jeder kleiner Schritt, wenn er in die “richtige” Richtung geht 🙂 Mach weiter so, du bist eine tolle Mama! :-)))

Nene Donnerstag, 14. Juli 2016 um 9:58

Meine Kinder sind halt an tierische Produkte gewöhnt, mögen sie gern und würden das sowieso bei allen Verwandten weiterhin bekommen, sodass an ein Abgewöhnen nicht zu denken ist. Und ehrlich gesagt finde ich es auch nicht falsch, biologische Tierhaltung zu unterstützen, denn die macht ja dafür dann der Massentierhaltung Konkurrenz. Für mich selbst möchte ich aus verschiedenen Gründen die (weitestgehend) vegane Ernährung testen, aber niemanden damit nerven geschweige denn missionieren. Und bei meinen Kindern ist einfach meine Angst vor Mangelerscheinungen zu groß!

Deniz Kilic Donnerstag, 14. Juli 2016 um 15:38

Es ist allgemein schwer Menschen etwas vorzuschreiben. Deine Kinder können ja dann später noch selber entscheiden, wie sie da vorgehen möchten 🙂 Nerven und missionieren möchte ich auch nicht – das geht ja meistens dann eh nach hinten los 😉 Ich versuche das so wie hier durch eine positive Art und Weise und mit Spaß und Freude, ich denke so erreicht man mehr. Ich kenne wie gesagt einige Mütter, die ihre Kinder vegan ernähren. Deine Angst kann ich natürlich trotzdem verstehen, das Ganze steckt ja noch in den “Kinderschuhen” und es gibt nicht so viele “Langzeitstudien”. Ich bin da ehrlich gesagt auch nicht so ganz in dem Thema drin, bin mir aber sicher, dass du alles “richtig” machst, auch wenn es hier kein richtig oder falsch gibt. Jeder Mensch muss selber entscheiden und hat seine Beweggründe weshalb er was macht :-))

Tatjana Mittwoch, 3. August 2016 um 14:58

In Eiern, Fleisch und Milch(!!!!) ist nichts drin, was der menschliche Körper braucht! Und auch kein heranwachsender Körper
braucht!!! Unsinn, wenn man glaubt, dass man jetzt die Kinder mit Brokkoli und Rosenkohl füttern muss um auf den Stand des ” Allesessers” zu kommen! Den gerade die sind es doch, die Probleme mit ihrer Gesundheit haben….

Deniz Kilic Donnerstag, 4. August 2016 um 12:35

Hallo Tatjana,
Danke für dein Kommentar! Im Grunde sehe ich es auch so – ich kann aber verstehen, dass bei Nicht-Veganern diese Unsicherheit besteht. In den Medien und überall wird das so kommuniziert, als ob man Kinder vegan nicht gesund ernähren könnte. Ich muss zugeben ich kenne mich mit der Ernährung von Kindern einfach nicht aus – ich bin mir aber sicher, dass man Kinder auch vegan gesund großziehen kann, kenne ja auch einige Online Beispiele :-)) Vielleicht ändert sich die Denkweise auch in 10 Jahren oder früher! Aber jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung zählt :-)))


Ronny Sonntag, 16. Oktober 2016 um 15:45

Eine tolle Idee. Vor allem statt Ei einfach Kartoffel zu verwenden. Sehr praktisch. Da bekommen die Kids was ordentliches zu essen. Danke.

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Deniz Kilic Sonntag, 16. Oktober 2016 um 19:03

Hallo Ronny! Hoffe den Kindern hat es geschmeckt :-))) Sehr sehr gerne und Danke für´s Ausprobieren!! :-))

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Carina Sonntag, 5. November 2017 um 18:02

Bei der ganzen Family und ganz besonders auch bei den Kids extrem gut angekommen! Danke für die tolle Idee!

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Nina Donnerstag, 19. April 2018 um 21:40

Vielen Dank füt dieses tolle Rezep!!! Es hat vom Mann über den Teenager bis zu den Kleinkindern und natürlich mir hervorragend geschmeckt. Hätte mich ohne dein Rezept nicht ohne Eier über die Puffet getraut. Vielen lieben Dank 😀

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Deniz Kilic Freitag, 20. April 2018 um 9:28

Hallo Nina!
Sehr gerne! Ich freue mich, dass ich dich dazu anregen konnte, es einfach ohne Ei auszuprobieren. Freue mich wirklich sehr!!
Ganz liebe Grüße, auch an die Familie 🙂
Deniz

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