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Veganes Moussaka mit Reishack

Veganes Moussaka mit Reishack

Veganes Moussaka – ein leckerer Auflauf, der vor allem im Mittelmeerraum sehr beliebt ist! Veganisiert mit Reishack und  ohne komplizierten Zutaten. Ausprobieren lohnt sich 🙂

Veganes Moussaka – aromatisch, günstig und lecker

Für Moussaka gibt es unzählige Rezepte – ich habe mich für mein veganes Moussaka an der Variante mit Kartoffeln und Lammhack orientiert. Herausgekommen ist ein Auflauf, der zwar nicht gerade fettarm, aber sowas von lecker ist!

Veganes Moussaka mit Reishack

Wer mein Rezept für Lahmacun (türkische Pizza) kennt weiß, wie toll sich Reiswaffeln dafür eignen veganen Hack herzustellen. Das Rezept würde theoretisch auch mit Sojagranulat oder Tofu funktionieren – da ich jedoch Sojaprodukte eher meide, kamen bei mir Reiswaffeln in Einsatz. Mit den ganzen Gewürzen und Hefeflocken kam eine Masse heraus, die vielleicht nicht genauso wie Hackfleisch ist, aber super lecker schmeckt!

Veganes Moussaka mit Reishack

Veganes Moussaka zuzubereiten ist überhaupt nicht schwer, erfordert jedoch etwas Zeit, da hierfür Auberginen- und Kartoffelscheiben in Fett ausgebacken werden müssen – das dauert. Wer eine Fritteuse zur Hand hat, sollte ruhig diese verwenden, da man hier eindeutig schneller fertig ist. Alle anderen nehmen einfach eine normale Pfanne 🙂

Veganes Moussaka mit Reishack

Günstig, einfach und lecker – veganes Moussaka kommt bei allen gut an, die Aufläufe lieben! Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Gericht und einen guten Appetit! 🙂

Rezept

5 von 1 Bewertung
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Veganes Moussaka mit Reishack

Gericht glutenfrei, nussfrei, sojafrei
Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen 4 bis 6 Portionen
Autor Healthy On Green

Das brauchst Du

  • 3 mittelgroße Auberginen in 1 cm dicke Scheiben geschnitten (geschält oder nicht geschält)
  • 2 bis 3 mittelgroße Kartoffeln in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten (geschält oder nicht geschält)
  • Reichlich Öl zum Ausbacken und Anbraten
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 1 kleine rote Spitzpaprika entkernt und fein gewürfelt
  • 1 Dose gehackte Tomaten 400 g
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Zucker
  • 2 Knoblauchzehen gepresst (nach Geschmack auch mehr oder weniger)
  • 1/4 bis 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Salz Pfeffer, Chili, getrockneter Thymian nach Geschmack
  • 200 bis 250 ml heisses Wasser
  • 1/2 EL Tomatenmark plus 100 ml heisses Wasser plus etwas Salz

Reishack:

  • 100 g Reiswaffeln
  • 400 ml heisses Wasser
  • 2 EL Öl
  • 2 bis 3 EL Hefeflocken optional, für mehr Würze
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Paprikapulver
  • Salz

Außerdem braucht ihr:

  • Eine mittelgroße Auflaufform circa 20 x 20 cm

Zubereitung

  1. Auberginen- und Kartoffelscheiben in einer Fritteuse oder Pfanne in reichlich Öl goldbraun ausbacken. Zwei Teller mit Küchenpapier auslegen und die Scheiben darauf abtropfen lassen, dabei das Ganze jeweils mit einem Topfdeckel abdecken, damit diese weich bleiben (wer mag, kann auch alles auf einen Teller legen).
  2. Für den Reishack die Reiswaffel in eine Schüssel zerbröseln. Das heisse Wasser und das Öl dazugeben und alles mit einer Gabel zerdrücken. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles gut vermengen. Nun das Ganze für mindestens 15 Minuten ziehen lassen.
  3. Die Zwiebeln und die Spitzpaprika in wenig Öl circa 5 Minuten lang anbraten. Gehackte Tomaten, Tomatenmark und Zucker dazugeben und für ein paar Minuten weiter köcheln lassen. Für eine feinere Konsistenz die Tomatenstückchen einer Gabel zerdrücken.
  4. Alles mit Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Chili und getrockneten Thymian abschmecken. Den Reishack plus 200 bis 250 ml Wasser dazugeben und alles umrühren. Die Masse sollte weder dünn- noch zu dickflüssig sein. Alles kurz weiterbraten und gegebenenfalls nochmals abschmecken.
  5. Die Auflaufform abwechselnd mit Auberginen, Kartoffeln und Reishack schichten (bei mir waren das insgesamt 2 Schichten Auberginen, 2 Schichten Kartoffeln und 2 Schichten Reishack).
  6. Nun in einer kleinen Schüssel 1/2 EL Tomatenmark, 100 ml Wasser und etwas Salz mischen und über den Auflauf geben.
  7. Veganes Moussaka im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze circa 25 Minuten lang backen.
  8. Den Auflauf herausnehmen und alles vor dem Servieren für circa 15 Minuten ruhen lassen.

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Kommentare

Krisi von Excusemebut… Donnerstag, 25. Februar 2016 um 19:42

Das ist ja eine tolle Idee mit den Reiswaffeln!Das Moussake sieht so köstlich aus, muss ich unbedingt probieren!
Liebe Grüsse,
Krisi

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Lena Freitag, 26. Februar 2016 um 8:54

Ich habe aus Reiswaffeln schon mal veganes “Mett” gemacht und das ist bei allen super gut angekommen. Auf die Idee, das auch für andere Rezepte zu benutzen bin ich noch gar nicht gekommen. Vielen Dank für die Inspiration 🙂

Liebe Grüße
Lena | http://www.healthylena.de

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Leah Glückler Freitag, 26. Februar 2016 um 15:05

Ich habe dein Rezept heute direkt nachgekocht und habe auch alles ohne Änderungen übernommen! Dazu kann ich echt nur sagen, dass ich selten so etwas leckeres gegessen habe! Absolut stimmig und auch wirklich einfach und schnell in der Zubereitung!
Meine ganze Familie war extrem begeistert!
Tausend dank für diese tolle Inspiration! ♡
Liebe Grüße
Leah

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Deniz Kilic Freitag, 26. Februar 2016 um 20:37

Leah, Danke für das tolle Feedback! Ich freu mich, dass dir und deiner Familie das Rezept gefallen hat :-))) <3

Liebe Grüße
Deniz

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Martina Donnerstag, 31. März 2016 um 11:24

Hallo Deniz,

ich mache ziemlich oft Melanzane al Parmiggiano (äh, ja, mit Mozarella, wir sind nur parttime-Veganer…) und weil mir das anbraten der Auberginen in der Pfanne zu viel Arbeit macht bereite ich sie im Backofen zu: ich pinsle die Scheiben mit Olivenöl ein und lege sie auf ein Backblech und ab in den Backofen! Währenddessen kann man sich dann um den Rest kümmern. Ich bilde mir auch ein, man benötigt nicht gaaanz so viel Öl…

Dein veganes Auberginen-Moussaka werde ich auf jeden Fall mal nachkochen, ich liebe Auberginen über alles!

Liebe Grüße
Martina

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Deniz Kilic Sonntag, 3. April 2016 um 18:21

Hallo Martina,
deine Variante klingt super und ich kann mir gut vorstellen, dass das mindestens genauso gut schmeckt!! Ich sollte es mal ausprobieren :-)))
Ich freue mich schon über dein Feedback!!
Liebe Grüße
Deniz

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Nene Freitag, 22. Juli 2016 um 13:44

Die Sauce mit dem Reis-Hack habe ich gestern zu Nudeln gemacht. Ich war ja überrascht, wie sehr die rohe Masse nach Hackfleisch riecht! :-O Allerdings war die Konsistenz arg weich und der Reis hat sich ziemlich aufgelöst. Gehört das so oder hab ich was falsch gemacht? Geschmacklich war es jedenfalls sehr lecker, aber von der Konsistenz her finde ich dann das Hackfleisch-Imitat aus Nüssen oder Grünkern oder auch Soja besser, das hat noch etwas Biss…
Aber das Moussaka werde ich auf jeden Fall auch mal machen.

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Deniz Kilic Samstag, 23. Juli 2016 um 8:30

Nein das hat kein Biss da hast du schon recht, aber das gehört sich so 🙂 Es ist eine Alternative ohne Soja und leider ohne Biss 😉 Im Moussaka oder auch für meine veganen türkischen Pizzen finde ich die Alternative jedoch super!!! Aber wenn du mehr Biss brauchst ist Soja oder Grünkern natürlich besser :-*

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