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Veganer Zitronenkuchen mit Kurkuma

Veganer Zitronenkuchen mit Kurkuma

Veganer Zitronenkuchen mit Kurkuma – saftig, aromatisch und nicht zu süß. Verwöhnt euch mit diesem leckeren Kuchen, der relativ fettarm und einfach zu backen ist 🙂 

Veganer Zitronenkuchen – glutenfrei & fettarm

Dieser veganer Zitronenkuchen kann sowohl glutenfrei als auch “normal”, beispielsweise mit hellem Dinkelmehl zubereitet werden. Da sich glutenfreies und normales Mehl unterscheiden, ist das Ergebnis nicht identisch, aber beide Versionen sind lecker! Die glutenfreie Variante ist noch warm recht fluffig und sehr saftig. Nach dem Abkühlen wird der Zitronenkuchen etwas fester, bleibt aber saftig. Er wird jedoch recht schnell trocken, was bei glutenfreiem Gebäck die Regel ist. Ich empfehle euch deshalb nicht den ganzen Kuchen mit dem Puderzuckerguss zu toppen, sondern nur so viel, wie ihr benötigt. Den restlichen Kuchen in Scheiben schneiden und in einem Gefrierbeutel einfrieren.

Veganer Zitronenkuchen mit Dinkelmehl ist auch nach dem Auskühlen noch sehr fluffig und locker. Er kann sowohl mit einem zusätzlichen Bindemittel als auch ohne gebacken werden. Ohne Bindemittel sollte man ihn unbedingt komplett auskühlen lassen, da er sonst zu sehr bröselt beim Schneiden. Nach dem Erkalten muss er jedoch dennoch vorsichtig geschnitten werden. Wer einen schnittfesteren Kuchen möchte, der fügt einfach noch 1 EL Bindemittel wie Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl oder Pfeilwurzelstärke hinzu.

Veganer Zitronenkuchen mit Kurkuma Veganer Zitronenkuchen mit Kurkuma

Und noch ein Tipp: Glutenfreies Mehl ist nicht gleich glutenfreies Mehl. Dieser veganer Zitronenkuchen wurde mit der glutenfreien Mehlmischung für alle Kochanwendungen von Schär gebacken. Er besteht aus Maisstärke, Maismehl, Verdickungsmittel: Guarkernmehl und Dextrose. Ich habe damit bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht und selten ein zusätzliches Bindemittel benötigt. Solltet ihr eine andere Mehlmischung verwenden könnte es sein, dass ihr ein zusätzliches Bindemittel benötigt. Wenn ihr noch nicht so viel Erfahrung beim glutenfreien Backen habt, empfehle ich euch einfach zusätzlich ein bis zwei Esslöffel Flohsamenschalen (oder ein anderes Bindemittel eurer Wahl) in den Teig zu geben.

Warum wird dieser Zitronenkuchen mit Kurkuma zubereitet? Zum Einen ist Kurkuma sehr gesund! Das Gewürz soll zum Beispiel entzündungshemmend wirken und einen verdauungsfördernden Effekt haben. Zum Anderen ist er recht “geschmacksneutral” und gibt diesem Kuchen eine schöne, satte Farbe. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Gewürz natürlich auch weglassen.

Egal wie, dieser veganer Zitronenkuchen mit Kurkuma ist garantiert ein Genuss! 🙂

Rezept

5 von 1 Bewertung
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Veganer Zitronenkuchen mit Kurkuma

Gericht fettarm, glutenfrei, nussfrei, sojafrei
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 5 Minuten
Portionen 15 Stück
Autor Healthy On Green

Zutaten

Trockene Zutaten:

  • 250 g glutenfreies Mehl z.B. Mehlmischung von Schär oder Dinkelmehl Type 630
  • 2 EL Stärke z.B. Kartoffelstärke
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 EL Bindemittel nach Wahl optional - z.B. Johannisbrotkernmehl*
  • 125 g Rohrohrzucker
  • 1 bis 2 TL Kurkuma je nachdem, wie gelb er werden soll
  • 1 Prise Salz

Flüssige Zutaten:

  • 100 ml geschmacksneutrales Öl z.B. Rapsöl
  • 50 g Apfelmus ersatzweise auch Öl
  • 1 Dose vollfette Kokosmilch davon 100 g vom festen Anteil* (ersatzweise 50 ml flüssiges Kokosöl)
  • Zitronenaroma nach Geschmack z.B. 1 TL Ostmann natürliches Zitronen Aroma
  • Schale von 1 bis 2 Bio-Zitronen abgerieben (nach Geschmack)
  • Vanille nach Geschmack
  • 150 bis 200 ml pflanzliche Milch nach Wahl z.B. Reismilch

Puderzuckerguss (optional)

  • 200 g Puderzucker
  • Saft von 1 bis 2 Zitronen

Anleitungen

  1. Trockene Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Löffel sehr gut vermengen.
  2. In einer separaten Schüssel alle flüssigen Zutaten bis auf die Milch geben und mit dem elektrischen Handmixer ein bis zwei Minuten rühren.
  3. Zubereitung glutenfreier Teig: Die flüssigen Zutaten ohne Milch zu den Trockenen geben und schrittweise so viel Milch dazugeben, bis ihr eine dickflüssige, cremige Masse erhält. Mit der Mehlmischung von Schär waren das bei mir 185 ml Flüssigkeit. Da der Kuchen nicht so stark aufgeht, lieber eine etwas kleinere Kastenform mit einer Länge von 25 cm verwenden.
  4. Zubereitung normaler Teig: 150 ml Milch zum Öl-Apfelmus-Kokos-Mix geben und verrühren. Flüssige Zutaten zu den Trockenen geben und solange mit einem Löffel mischen, bis alles gerade so vermengt ist (nicht zu viel rühren!). Ihr könnt eine Kastenform mit einer Länge zwischen 25 und 30 cm verwenden, je nachdem wie "hoch" die Stücke werden sollen. Bei mir war die Form 30 cm lang.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ungefähr 50 Minuten lang backen (Stäbchenprobe nicht vergessen und den Backofen die erste halbe Stunde nicht öffnen!).
  6. Kuchen komplett auskühlen lassen. Für das Topping den Puderzucker zunächst mit dem Saft von einer Zitrone kräftig rühren. Nach Bedarf etwas mehr Zitronensaft hinzufügen, falls die Masse zu dickflüssig ist. Puderzuckerguss auf dem Kuchen glatt streichen und kalt stellen, bis er fest ist.

Rezept-Anmerkungen

*Thema Bindemittel:

Glutenfrei:
Bei der glutenfreien Mehlmischung von Schär habe ich kein zusätzliches Bindemittel benötigt. Wer eine andere Mehlmischung verwendet und noch wenig Erfahrung hat, fügt am besten ein Bindemittel nach Wahl hinzu.

Normal:
Der Kuchen funktioniert auch ohne zusätzliches Bindemittel. Er wird jedoch recht locker und muss deshalb vorsichtig in Scheiben geschnitten werden. Wer den Zitronenkuchen etwas schnittfester möchte, fügt ein Bindemittel nach Wahl hinzu.

*Thema Kokosmilch aus der Dose:

Der fetthaltige, feste Anteil der Kokosmilch setzt sich nicht bei allen Marken ab. Kauft am besten eine vollfette Variante, die keinerlei Zusatzstoffe wie Guarkernmehl enthält. Damit sich der feste Anteil absetzt, müssen die meisten Dosen über mehrere Stunden (z.B. über Nacht) kalt gestellt werden. Wenn beim Schütteln der Dose "nichts" zu hören ist, dann hat sich mit einer großen Wahrscheinlichkeit das Fett oben abgesetzt. Das Kokosfett mit einem Löffel abschöpfen und die Flüssigkeit z.B. für Smoothies weiterverwenden.

 

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Kommentare

Krisi von Excusemebut… Mittwoch, 7. Oktober 2015 um 10:47

Mhm das sieht köstlich aus, ich habe erst ein ganz ähnlichen Kürbiskuchen gebacken, auch mit Kokomilch. Eine sehr leckere Idee mit der Zitrone, harmoniert toll mit dem Kürbis!
Liebe Grüsse,
Krisi

Antworten

Deniz Kilic Mittwoch, 7. Oktober 2015 um 23:10

Hallo Krisi, ich glaube du hast dich aus Versehen verlesen, das ist ohne Kürbis – aber Zitrone mit Kürbis ist sicher seeeehr lecker :-*

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Noni Sonntag, 3. Januar 2016 um 9:39

Ich habe den Kuchen mit Dinkelmehl Type 1050 gebacken und einen Teelöffel mehr Stärke verwendet. Die Konsistenz ist sehr gut geworden! Er ist nicht zu schnittfest, aber fällt auch nicht auseinander. Ich bin sehr zufrieden 🙂

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Deniz Kilic Sonntag, 3. Januar 2016 um 10:35

Danke Noni für dein Feedback, sehr hilfreich wie immer!! ☺️ Ich finde auch, dass obwohl er nicht zu schnittfest ist, er trotzdem gut zu essen ist und nicht sofort zerfällt. Ich wollte damals ja unbedingt auch mal einen Kuchen ohne jegliche Bindemittel ausprobieren. Lass ihn dir und deinen Lieben schmecken!! 🙂

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Anett Samstag, 23. Dezember 2017 um 12:04

Hallo Deniz, ich habe die normale Variante gebacken. Meine Gäste und ich waren begeistert. Er ist überhaupt nicht trocken und hat einen frischen Zitronengeschmack mit einer feinen Kokosnote. Ganz tolles Rezept!
Du hast wirklich kreative Backideen, die super funktionieren. Und alles sieht auch noch sehr gut aus. Danke:)!

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Deniz Kilic Samstag, 23. Dezember 2017 um 12:57

Hallo Anett, ein riesiges Dankeschön, dass du das Rezept ausprobiert und mir einen so lieben Kommentar hinterlassen hast! Mich freut es wirklich sehr, dass ich dich mit meinen Rezepten begeistern und inspirieren kann. Ich Danke dir!! Wünsche dir und deiner Familie ein wundervolles Weihnachtsfest 😊

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Jo Dienstag, 19. Juni 2018 um 20:36

Hallo,
Hast du irgendeine Idee wie es ohne Öl klappen könnte? Mehr und Apfelmus alternativ vllt? Würde mich freuen falls du eine Idee hast!

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Deniz Kilic Donnerstag, 21. Juni 2018 um 14:32

Huhu! Ich würde ingesamt 100 g Apfelmus verwenden und ansonsten wie nach Rezept vorgehen. Ggf. dann noch einen Schuss Kokosmilch dazu, bis eine cremige, pampige Konsistenz erreicht ist. Ich hoffe, dass das so klappt! Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass so ganz ohne Öl dem Kuchen es an “Struktur” fehlen wird und er “matschig” wird. Ich hoffe Ich täusche mich :-O Würde mich über ein Feedback sehr freuen, wenn du es ausprobierst. Würde mich sehr interessieren. Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte!
Herzliche Grüße
Deniz

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