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Veganer Gemüsekuchen mit Spinat

Veganer Gemuesekuchen mit Spinat

Veganer Gemüsekuchen mit Spinat ist ein pikantes Rezept mit einfachen und leckeren Zutaten! Diese vegane Leckerei ist im Handumdrehen zubereitet und ist super vorzubereiten – gleich ausprobieren 😉

Veganer Gemüsekuchen – pikant einfach und lecker!

Ihr seid auf der Suche nach einem herzhaften Gericht, dass sich perfekt für unterwegs, als Fingerfood auf einer Party oder für eine gemütliche Runde mit der Familie oder Freunden eignet? Dann könnte dieser veganer Gemüsekuchen genau das richtige Rezept für euch sein.

Veganer Gemuesekuchen mit Spinat

Die meisten Zutaten für diesen pikanten Kuchen habt ihr sicher parat oder schnell zu besorgen. Dieser veganer Gemüsekuchen besteht hauptsächlich aus Dinkelvollkorn- und Maismehl, Leinmehl (teilentöltes Mehl aus Leinsamen, welches sich hervorragend als Bindemittel eignet und in jedem gut sortierten Bioladen oder Reformhaus zu kaufen gibt), vielen Gewürzen, Cashewkernen und Gemüse wie Karotten, Kartoffeln sowie Spinat.

Veganer Gemuesekuchen mit Spinat

Kann dieser veganer Gemüsekuchen auch ohne Leinmehl zubereitet werden? Ja – ihr solltet jedoch alternativ ein anderes Bindemittel verwenden, damit die Masse zusammenhält und nicht bröselt. Ich empfehle euch hier beispielsweise Johannisbrotkernmehl (2 EL) oder auch Xanthan (1 TL). Möglich wären auch Stärke (ein paar EL), sowie Chiagel (Mix aus Chiasamen und Wasser). Letztendlich muss der Teig eine nicht bröselige Konsistenz haben, damit der vegane Gemüsekuchen zusammenhält und nicht auseinander fällt.

Veganer Gemuesekuchen mit Spinat

Kann dieser veganer Gemüsekuchen auch glutenfrei zubereitet werden? Zwar habe ich es persönlich nicht ausprobiert, kann mir jedoch vorstellen, dass das Rezept auch mit einem glutenfreien Mehlmix ebenfalls klappt. Ihr werdet jedoch wahrscheinlich etwas mehr Flüssigkeit zum Rezept hinzufügen müssen, da glutenfreies Mehl in der Regel stärker bindet als normales Mehl.

Veganer Gemuesekuchen mit Spinat Veganer Gemuesekuchen mit Spinat

Veganer Gemüsekuchen mit Spinat – ein Rezept, dass allen schmecken wird, die es vor allem herzhaft und pikant mögen. Wer es noch deftiger mag, könnte hier auch geräucherten Tofu hinzufügen – stelle ich mir auch sehr lecker vor! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken, einen guten Appetit und freue mich wie immer sehr auf eure Kommentare!

Eure Deniz

Rezept

Veganer Gemüsekuchen mit Spinat

Gericht sojafrei (optional)
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 10 Minuten
Autor Healthy On Green

Das brauchst Du

  • 250 g Dinkelvollkornmehl Type 1050 (alternativ auch helles Dinkel- oder Weizenmehl)
  • 130 g Maismehl
  • 1/2 Packung Backpulver circa 7 g
  • 25 g Leinmehl*
  • 1,5 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 TL getrocknete Minze
  • Chili und Pfeffer nach Geschmack
  • 50 g Cashewkerne klein gehackt
  • 100 g eingeweichte Cashewkerne*
  • 150 + 300 ml ungesüßte pflanzliche Milch (z.B. Hafermilch)
  • 1 Karotte ca. 150 g, fein oder grob gerieben
  • 2 Kartoffeln ca. 350 g, grob gerieben
  • 125 g Spinat gewaschen, gut abgetropft und kleingehackt
  • 100 ml pflanzliches Öl z.B. Rapsöl

Topping:

  • 2 EL pflanzliches Öl z.B. Olivenöl
  • 2 EL ungesüßte pflanzliche Milch (z.B. Hafermilch)
  • Eine Prise Salz
  • Eine Messerspitze Paprikapulver
  • Eine Messerspitze Kurkuma
  • Eine Messerspitze getrocknete Minze
  • Eine Messerspitze Chili

Außerdem:

Zubereitung

  1. Dinkelvollkorn- und Maismehl, Backpulver, Leinmehl, Salz, Gewürze sowie gehackte Cashewkerne gut vermengen.
  2. Cashewkerne mit 150 ml Milch in einem geeigneten Mixer zu einem Brei pürieren.
  3. Cashewbrei, geriebene Karotte, Kartoffeln, Spinat und das Öl dazugeben und alles mit den Händen gut verkneten. Dabei von der restlichen Milch soviel dazugeben, bis eine Art Teig entsteht (bei mir waren das 300 ml - die Masse sollte eher "pampig" und klebrig sein).
  4. Auflaufform gut einfetten (oder mit Backpapier auslegen) und den Teig darin verteilen und mit einem angefeuchteten Löffel glatt streichen.
  5. Für das Topping alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und den veganen Gemüsekuchen damit einpinseln.
  6. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze circa 55 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!), dabei nach etwa 40 Min die Form mit Aluminiumfolie bedecken, damit der Kuchen sich nicht zu stark bräunt.
  7. Der Gemüsekuchen kann entweder lauwarm oder kalt verzehrt werden, auch am nächsten oder übernächsten Tag. Wer mag, kann ihn auch mit Sojajoghurt oder einem Dip getoppt servieren.

Hinweise und Tipps

Alternativ zu Leinmehl kann auch Johannisbrotkernmehl (2 EL) oder Xanthan (1 TL) verwendet werden. Stärke, sowie Chiagel sollten als Bindemittel auch funktionieren. Soviel hinzufügen, bis der Teig eher "pampig" und leicht klebrig ist.

Die Cashewkerne circa 30 Minuten lang in heißem Wasser einweichen und anschließend in einem Sieb abtropfen lassen (das Einweichwasser wird nicht benötigt).

Teile dieses Rezept mit deinen Freunden oder deiner Familie! 🙂

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Kommentare

Krisi von Excusemebut… Dienstag, 11. April 2017 um 18:49

Mhh der Gemüsekuchen sieht wirklich sehr lecker, liest sich auch genau nach meinen Geschmack!=) Danke für das super Rezept!
Liebe Grüsse,
Krisi

Antworten

Marina Samstag, 23. Dezember 2017 um 10:59

Ist sehr gut geworden. Wird wieder gemacht! Vielen Dank fürs Rezept!

Antworten

Deniz Kilic Samstag, 23. Dezember 2017 um 12:54

Liebe Marina, Danke für’s Ausprobieren und eine frohe Weihnachtszeit!! 😊

Antworten

Heike Samstag, 27. Januar 2018 um 6:55

Mh … Der Kuchen sieht sehr lecker aus!
Meinst Du ich könnte als Bindemittel auch Sojamehl mit Wasser verwenden? Und wenn ja, in welcher Menge?
Liebe Grüße und Danke! 🙂

Antworten

Deniz Kilic Samstag, 27. Januar 2018 um 12:01

Hallo Heike,
ja, mit Sojamehl sollte das auch funktionieren! Leinmehl hat eine etwas stärke Quellfähigkeit als Sojamehl, weshalb du da wahrscheinlich ein bisschen mehr hinzufügen musst. 25 g Leinmehl entsprechen circa 2 EL. Ich würde mit 2 EL Sojamehl anfangen und nach Bedarf auch 3 oder 4 EL hinzufügen (oder sogar mehr). Am Ende soviel hinzufügen, bis der Teig “pampig”, aber noch etwas klebrig ist und sich in die Auflaufform gut verstreichen lässt. Das zusätzliche Wasser kannst du zunächst außer Acht lassen und das Sojamehl quasi nur durch Leinmehl ersetzen.

Also nochmal zusammengefasst würde ich so vorgehen:

Wie im Rezept vorgehen und statt 2 EL Leinmehl 3 EL Sojamehl hinzufügen. Flüssigkeit dann nach und nach wie im Rezept hinzufügen. Wenn du merkst, dass der Teig irgendwie zu flüssig ist dann noch mehr Sojamehl dazugeben.

Lass mich gerne wissen, ob das so für dich funktioniert hat und schreibe mir gerne, wenn du sonst noch Fragen hast 🙂

Liebe Grüße
Deniz

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