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Pikante Gemüsebällchen mit Auberginen (glutenfrei)

Pikante Gemuesebaellchen mit Auberginen

Pikante Gemüsebällchen mit Auberginen ist ein gesundes und leckeres Rezept, dass vollgepackt mit guten Zutaten ist. Wer es schön würzig und aromatisch mag, wird hier garantiert auf seine Kosten kommen!

Pikante Gemüsebällchen – lecker aromatisch und sättigend

Diese pikanten Gemüsebällchen sind genau das Richtige, wenn ihr Lust auf etwas herzhaftes und würziges habt. Die orientalischen Bällchen sind eine leckere Alternative bzw. Variation zu klassischen Falafeln. Neben Kichererbsen enthalten sie als weitere Hauptzutat Auberginen. Ich bin mir relativ sicher, dass die pikanten Gemüsebällchen auch Leuten schmecken werden die normalerweise keine Auberginen mögen, da man sie nicht direkt rausschmeckt. Natürlich könnte man hier auch anderes, püriertes Gemüse wie Zucchini oder gar Kürbis verwenden. In der orientalischen Küche sind Auberginen jedoch quasi ein Muss, weshalb sie in diesem Rezept für pikante Gemüsebällchen einfach nicht fehlen durften.

Pikante Gemuesebaellchen mit Auberginen

Neben Auberginen und Kichererbsen werden hier weitere Zutaten wie Walnüsse, Gewürze wie Kreuzkümmel und gemahlener Koriander sowie frische Petersilie verwendet. Um die Bällchen dann “formbar” zu machen, habe ich der Masse noch Kokosmehl hinzugefügt.

Pikante Gemuesebaellchen mit Auberginen Pikante Gemuesebaellchen mit Auberginen

Kokosmehl ist ein glutenfreies Mehl, welches aus Kokosnussfleisch hergestellt wird. Das Fruchtfleisch wird getrocknet, entölt und anschließend vermahlen. Der Fett- und Kaloriengehalt ist deshalb beim Kokosmehl deutlich geringer als bei Kokosraspeln. Dafür glänzt das Kokosmehl mit einem Mehr an Eiweiß und Ballaststoffen. Kokosmehl kann an sich überall eingesetzt werden und schmeckt leicht nussig und süßlich. Ob für Saucen, zum Backen oder auch für pikante Gemüsebällchen wie diese hier. Man sollte nur bedenken, dass Kokosmehl von Natur aus glutenfrei ist und durch das fehlende Gluten nicht so gut “bindet”. Daher wird es notwendig sein ein Bindemittel wie beispielsweise Flohsamenschalen oder Johannisbrotkernmehl hinzuzufügen. Für diese Bällchen habe ich Flohsamenschalen benutzt. Damit hat es wunderbar funktioniert.

Ich empfehle es sehr, die Bällchen vor dem Ausbacken in der Pfanne noch einige Stunden im Kühlschrank aufzubewahren. So lassen sie sich besser panieren und anbraten. Ein wenig Zeit erfordert dieses Rezept also schon. Belohnt werdet ihr jedoch mit einem überaus geschmacksvollen Erlebnis 😉 Wenn ihr die orientalische Küche mögt, solltet ihr den Bällchen unbedingt eine Chance geben.

Pikante Gemuesebaellchen mit Auberginen Pikante Gemuesebaellchen mit Auberginen

Bei mir gab es das Rezept für pikante Gemüsebällchen mit ganz “normalen” Bandnudeln in Tomatensauce. Weil ein Gericht ohne Toppings irgendwie zu unspektakulär zum Fotografieren ist, gab es noch leckeren pflanzlichen Joghurt, Sesammus, getrocknete Minze, Chili und Pfeffer dazu. War auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Hat einfach nach “mehr” geschmeckt 🙂

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit diesem Rezept für pikante Gemüsebällchen mit Auberginen und freue mich schon sehr auf euer Feedback!

Eure Deniz

Rezept

Pikante Gemuesebaellchen mit Auberginen
5 von 2 Bewertungen
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Pikante Gemüsebällchen mit Auberginen (glutenfrei)

Gericht glutenfrei, sojafrei
Vorbereitungszeit 6 Stunden
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 6 Stunden 30 Minuten
Autor Healthy On Green

Das brauchst Du

Panade:

  • Etwas pflanzlicher Drink nach Wahl z.B. Mandelmilch
  • Ein Teller voll Cornflakes zerbröselt (alternativ z.B. Semmelbrösel)
  • Öl zum Ausbacken

Topping (optional):

Dazu passen:

  • Bandnudeln mit Tomatensoße

Zubereitung

  1. Kopf- und Endstücke der Auberginen entfernen, längst halbieren und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Hälften mit einem Messer ein paar mal "einschneiden" und diese mit etwas Olivenöl toppen. Die Auberginen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze circa 40 Minuten lang oder bis sie weich und bräunlich sind backen.
  2. Das Backblech aus dem Ofen nehmen und das Gemüse für einen Moment auskühlen lassen. Anschließend das Auberginen Fruchtfleisch z.B. mit Hilfe eines Teelöffels "auskratzen" (die Schale könnt ihr anderweitig weiter verwerten, beispielsweise zusammen mit Nüssen und etwas pflanzlichem Drink zu einer Soße mixen oder als weitere Zutat für einen Brotaufstrich verwenden).
  3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Das Auberginen Fruchtfleisch, die Zwiebeln, Kichererbsen, gehackten Walnüsse und Flohsamenschalen in eine Schüssel geben. Die Auberginen-Kichererbsen-Masse mit Gewürzen, frischen Kräuter und Salz abschmecken (wer es pikanter mag, kann hier ruhig mehr würzen als im Rezept angegeben). Nun das Ganze mit einem Pürierstab zu einer Masse pürieren. Nach und nach das Kokosmehl dazugeben und mit den Händen verkneten. Soviel Kokosmehl dazugeben, bis die Masse nicht mehr an den Händen klebt und formbar ist (bei mir waren das 7 EL). Daraus nun 12 größere oder 20 kleinere Bällchen formen (etwas kleinere Bällchen sind besser, wer jedoch nicht so viel Zeit oder Lust hat, kann das auch sein lassen). Die Gemüsebällchen in eine Box geben und luftdicht geschlossen ein paar Stunden lang in den Kühlschrank stellen (dann lassen sie sich im Anschluss besser panieren und anbraten).
  4. Zwei separate Schüsseln bereitstellen: zum Einen mit ganz wenig pflanzlichem Drink und zum Anderen mit zerbröselten Cornflakes. Die Gemüsebällchen nacheinander zuerst in der Flüssigkeit und anschließend in den Cornflakes rollen (ruhig etwas mehr Druck ausüben, damit die Cornflakes an den Bällchen kleben bleiben). In einer Pfanne etwas Öl erhitzen (nicht zu heiß!) und die Gemüsebällchen im heißen Fett ausbacken. Dabei die Bällchen z.B. mit Hilfe einer Gabel stets rollen/wenden, damit sie nicht zu stark anbrennen. Die gebackenen Bällchen auf Küchenpapier abtropfen lassen und beispielsweise mit Bandnudeln in Tomatensoße servieren. Besonders lecker schmeckt das Gericht mit Toppings wie zum Beispiel pflanzlichem Joghurt, Sesammus, Pfeffer, Chili, getrockneter und frische Minze. Guten Appetit!

Hinweise und Tipps

Statt Kokosmehl könnt ihr alternativ auch beispielsweise Mandelmehl nutzen. Gerne auch normales oder glutenfreies Mehl verwenden. Die Menge entsprechend anpassen und nur so viel hinzufügen, bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt und sich Bällchen formen lassen.

Teile dieses leckere Rezept mit deinen Freunden oder deiner Familie! 🙂

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Kommentare

Kamila Samstag, 27. Januar 2018 um 9:00

Was kann ich statt Flohsamenschalen nehmen?

Antworten

Deniz Kilic Samstag, 27. Januar 2018 um 11:55

Hallo Kamila, du kannst statt Flohsamenschalen auch andere Bindemittel nach Wahl nehmen wie z.B. Johannisbrotkernmehl, Leinmehl oder auch Chiagel. Eventuell klappt das auch nur mit Stärke. Kann mir aber vorstellen, dass das dann zu “bröselig” wird und sich die Bällchen dann nicht so gut formen und panieren lassen. Was hättest du denn zu Hause da?
Liebe Grüße
Deniz

Antworten

Cornelia Mittwoch, 13. Juni 2018 um 17:26

Hallo Deniz, danke für dein Rezept!
Ich habe es nicht zu 100 % so wie du gemacht, hatte keine Walnüsse , Flohsamenschalen und Kokosmehl. Ich habe Mandeln, Leinsamen geschrotet und Dinkelmehl genommen, funktioniert auch super.
Einen Fehler hatte ich dann doch drin, statt 120 g Kichererbsen zu nehmen habe ich 220 g genommen, musste dann natürlich auch mehr Mehl nehmen 😣 natürlich war das zu viel, schmeckt man raus.
Gewürzt waren die echt lecker!
Was meinst du, wenn ich die in der Tomatensauce etwas köcheln lasse ob das mehlige dann verschwindet, oder hast du noch eine Idee wie ich diese Gemüsebällchen in einem Rezept unterbringen kann?
Entschuldige für den langen Text 😀
LG Cony

Antworten

Deniz Kilic Montag, 18. Juni 2018 um 11:43

Hallo Cony,
die Antwort kommt wahrscheinlich viel zu spät, tut mir Leid dafür. Ich war nicht im Lande :-O Wie hast du die Bällchen nun weiterverwertet? Ich hätte sie wohl in kleine Stücke geschnitten und so wie du in sehr viel Tomatensauce köcheln lassen. Vielleicht noch mit weiteren Zutaten wie Kartoffeln und Blumenkohl. Denke, dass das der beste weg ist die Bällchen unterzubringen. Oder man raspelt ganz viel Gemüse wie Zucchini und Karotten, drückt das Wasser raus und mischt die Bällchen damit. Daraus kann man dann Gemüsepatties machen. Ich hoffe, dass ich dir trotzdem jetzt irgendwie weiterhelfen konnte. Falls nochmals so etwas passiert! 🙂
Herzliche Grüße aus München,
Deniz

Antworten

Cony Montag, 25. Juni 2018 um 11:58

Hallo Deniz, trotzdem erst mal danke für deine Antwort!
Ich habe die Bällchen eingefroren und werde sie die Tage mal aus dem TK befreien 😂 und dann wohl in einer Sauce köcheln lassen.
Ich berichte ob es funktioniert hat.
LG Cony

Deniz Kilic Montag, 25. Juni 2018 um 15:44

Hallo Cony! Ok alles klar – bin gespannt! 😀
Liebe Grüße
Deniz


Marga Montag, 24. September 2018 um 18:17

Hallo Deniz, jetzt endlich habe ich die Auberginenbällchen aus dem TK befreit 😁 und diese in einer Karotten – Kartoffelsuppe liebevoll erwärmt und was soll ich sagen, perfekt .
Die Bällchen haben nicht an Geschmack verloren, dadurch das sie doch schon eine Weile im TK waren und das mehlige, was ja mein Problem war, hat sich etwas verringert.
Ich werde die Gemüsebällchen auf jeden Fall noch einmal machen, aber diesmal besser auf die Rezeptangaben achten 😉
Liebe Grüße von Cony

Antworten

Deniz Kilic Dienstag, 25. September 2018 um 12:59

Hallo Cony,
ah wie klasse, dass du noch daran gedacht hast mir zu schreiben, obwohl das ja schon ein wenig her ist!
Die Bällchen in eine Karotten-Kartoffelsuppe einzubauen klingt äußerst lecker. Da bekomme ich glatt Hunger!
Würde mich riesig freuen, wenn du die Bällchen nochmal ausprobierst!
Wenn du noch Fragen oder Anregungen hast, melde dich jederzeit gerne bei mir!
Liebe Grüße aus München
Deniz

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