Skip to main content

Gemüsekuchen mit Bohnen

Gemüsekuchen-mit-Bohnen

Gemüsekuchen mit Bohnen, ein leckerer Genuss ganz ohne Soja! Stattdessen sorgt ein Mix aus weißen Bohnen, Stärke, Mandelmilch und gemahlenen Flohsamenschalen für die typische Konsistenz à la Gemüsequiche. 

Gemüsekuchen – glutenfrei, vegan & ohne Soja

Wer meine Brownies mit Kidneybohnen ausprobiert hat, weiß wie lecker man mit Bohnen backen kann! So entstand auch die Idee für diesen Gemüsekuchen. Auch hier schmeckt man die Bohnen nicht unbedingt heraus, da sie mit vielen Gewürzen und Gemüse kombiniert werden. 

Dieser Gemüsekuchen ist schön würzig und schmeckt durch die Hefeflocken, die ich hinzugefügt habe leicht “käsig”. Der glutenfreie Boden ist etwas kompakter als normaler Teig, mir hat er aber genauso richtig gut geschmeckt. Selbstverständlich könnt ihr den Gemüsekuchen auch mit normalem Mehl zubereiten. Ihr solltet den Teig dann aber circa 10 is 15 Minuten vorbacken, damit er knuspriger und fester wird. Bei glutenfreiem Teig ist das nicht notwendig.

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem leckeren Gemüsekuchen!

Rezept

4 von 1 Bewertung
Drucken

Gemüsekuchen mit Bohnen

Gericht glutenfrei, sojafrei
Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen 8 Stück
Autor Healthy On Green

Das brauchst Du

Teig:

  • 250 g glutenfreies Mehl z.B. von Schär oder Weizen- bzw. Dinkelmehl
  • 100 ml Öl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Apfelessig
  • Kaltes Wasser
  • 1 EL glutenfreies Paniermehl oder Semmelbrösel

Füllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • 1 große Paprika rot
  • 1 Dose/Glas Mais abgetropft
  • Salz Pfeffer, getrocknete Kräuter, Chili nach Geschmack
  • 500 g weiße Bohnen weich gekocht oder 1 große Dose weiße Bohnen, abgetropft
  • 200 ml ungesüßte pflanzliche Milch (z.B. Mandelmilch von Provamel)
  • 5 EL Speisestärke z.B. Kartoffelstärke
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL frische Petersilie klein gehackt
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Flohsamenschalen gemahlen
  • 1 EL Öl
  • Frische Petersilie zum Toppen

Zubereitung

  1. Mehl mit dem Öl, Salz, Apfelessig und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Je nach Mehlsorte braucht ihr mehr oder weniger Wasser. Für das glutenfreie Mehl von Schär habe ich genau 15 EL kaltes Wasser benötigt. Ich empfehle euch einfach mit 5 EL Wasser zu beginnen und euch esslöffelweise zu steigern, bis ihr einen formbaren Teig bekommt. Für normales Mehl solltet ihr etwas weniger Wasser benötigen.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt circa 30 Minuten kalt stellen.
  3. Tarte-, Quiche- oder Springform (circa 27 cm Durchmesser) mit etwas Öl dünn auspinseln und mit Paniermehl oder Semmelbrösel ausstreuen.
  4. Den Teig zwischen der Frischhaltefolie ausrollen und die Form damit auskleiden. Dabei einen Rand von circa 1,5 cm hochziehen.
  5. Glutenfreier Teig braucht nicht vorgebacken werden. Für mehr Knusprig- und Festigkeit solltet ihr den normalen Teig im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene circa 10 bis 15 Minuten vorbacken.
  6. Paprika entkernen. Lauch in Ringe schneiden und Paprika würfeln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Lauchringe, Paprikawürfel und den Mais unter Rühren dünsten, bis das Gemüse zerfallen, aber noch knackig ist. Nach Geschmack würzen und beiseite stellen.
  7. Bohnen, Milch, Speisestärke, Hefeflocken, Kurkuma, Paprikapulver und Salz in einen Mixer geben und cremig mixen.
  8. Bohnen-Masse mit in die Pfanne geben, gut umrühren, Petersilie dazugeben und pfeffern. Gegebenenfalls mit noch mehr Gewürzen abschmecken - es kann ruhig würziger sein. Flohsamenschalen dazugeben und kräftig umrühren, bis die Masse andickt. Das Ganze für circa 15 Minuten stehen lassen und dann auf den Teig verteilen. Je nachdem wie dünn ihr den Teig ausgerollt habt, bleibt etwas mehr oder weniger Füllung übrig. Diesen könnt ihr einfach so essen oder ohne Boden in einer kleineren Form backen.
  9. Den Gemüsekuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze circa 20 bis 30 Minuten backen. Je nach Backofen kann die Backzeit variieren, nach spätestens 30 Minuten sollte der Kuchen jedoch fertig sein.
  10. Gemüsekuchen aus dem Backofen nehmen und die Oberfläche mit dem Öl einpinseln.
  11. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken, den Kuchen komplett auskühlen lassen. Mit frischer Petersilie toppen und servieren.

 

Weitere leckere Rezepte und Artikel findest du hier:

Gefällt dir das Rezept? 🙂


Kommentare

Krisi von Excusemebut… Donnerstag, 1. Oktober 2015 um 14:22

Wow sieht köstlich aus und liest sich vond en Zutaten toll!Muss ich unbedingt probieren!
LIebe Grüsse,
Krisi

Antworten

Deniz Kilic Donnerstag, 1. Oktober 2015 um 14:58

Danke liebe Krisi <3 Ich wünsche dir viel Spaß mit diesem Rezept! 🙂

Antworten

Mirja Samstag, 27. Februar 2016 um 19:17

Vielen Dank für die Anregung einen Gemüsekuchen mit einem Bohnenguss zuzubereiten 🙂 Ich liebe Quiche! <3 ;D
Schmeckt sehr gut und es ist ne tolle Alternative zu dem Guss aus Seidentofu, den ich üblicherweise mache! Der Boden ist mit Weizenvollkornmehl und Weizenkleie ohne Vorbacken knusprig geworden. Als Gemüsefüllung dienten Kohlrabi, Lauch, Karotten und Brokkoli. Den Bohnenguss habe ich noch mit indisches Kala Namak Salz abgeschmeckt 😉
Liebe Grüße,
Mirja

Antworten

Deniz Kilic Sonntag, 28. Februar 2016 um 13:36

Hallo Mirja,

Danke für dein Feedback <3

deine Variante klingt richtig toll! Das wird den Einen oder Anderen hier sicher inspirieren und anregen, diesen Gemüsekuchen auszuprobieren!

Kala Namak Salz habe ich auch zu Hause - sollte ich das nächste Mal auch mal verwenden, sehr gute Idee!!

Ich freu mich, dass ich dich mit meinem Rezept überzeugen konnte 🙂

Liebe Grüße
Deniz

Antworten

Whiteknight Dienstag, 17. Mai 2016 um 10:09

Hallo ^^

Wie kann ich die Bohnen und Hefeflocken ersätzen? Habe Histaminintoleranz.

Danke 🙂

Antworten

Deniz Kilic Dienstag, 17. Mai 2016 um 10:52

Hi 🙂
Wird schwierig die Bohnen mit einem histaminarmen Lebensmittel zu ersetzen. Zuerst dachte ich an Tofu, aber das ist ja auch nicht geeignet. Letztendlich braucht man eine cremige Masse, die nach dem Backen fest wird. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit einem Gemüsepüree (z.B. mit Blumenkohl, Erbsen, Karotten), plus etwas pflanzliche Milch und Flohsamenschalen klappen könnte 🙂 Hefeflocken kannst du einfach weglassen :-)))
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Bei weiteren Fragen einfach melden!
Liebe Grüße
Deniz

Antworten

Carol Samstag, 3. März 2018 um 9:07

Bei mir gab es diese Quiche gestern zum Abendbrot… der Teig war aus Dinkelvollkorn (150g) und Hirsemehl (100g). Zum füllen nahm ich Mangold (300h und Zucchini (200g) aus dem Garten, sowie 1 Möhre und 1 Zwiebel. Statt weiße Bohnen verwendete ich Kichererbsen.
Das Ergebniss war wie Gemüse mit Humus und Teig – nur in schöner schnittfester Form 😊
Das nächste mal würde ich versuchen etwas weniger Kokosöl zu verwenden da ich den Boden recht fettig fand – aber Mürbeteig is wahrscheinlich einfach nicht mehr so mein Ding…
Ansonsten super schönes Rezept! Danke für die Inspiration 👍 😉
Grüße von den Kanaren

Antworten

Deniz Kilic Dienstag, 6. März 2018 um 10:18

Hallo Carol,
vielen Dank fürs Nachbacken! Der Teig ist recht “gehaltvoll”, das stimmt. Man kann ihn mit Sicherheit auch mit weniger Öl und dafür etwas pflanzlichem Drink backen, da bin ich mir sicher. Nichtsdestotrotz vielen Dank für dein positives Feedback!
Liebe Grüße aus dem kalten München und ganz liebe Grüße zurück <3
Deniz

Antworten

Sam Donnerstag, 8. März 2018 um 9:25

Hallo, hab eine Fragen: wie lange und wie heiss soll man die Bohnenmasse in die Pfanne geben, sollte es richtig braten?
Danke. Klingt sehr lecker! 👍🏼

Antworten

Deniz Kilic Freitag, 9. März 2018 um 16:28

Hallo Sam,
eine Temperaturangabe kann ich dir leider nicht geben – bei mittlerer Hitze reicht das aber aus. Es geht letztendlich darum, die Bohnenmasse mit den Flohsamenschalen zusammen solange anzubraten, bis die Masse “andickt”, also eine schöne Creme entsteht (durch die Hitze auch). Durch das “anbraten” entfalten sich auch die Gewürze besser. Aber so richtig anbraten musst du es nicht 🙂 Hoffe das hilft dir weiter!
Liebe Grüße
Deniz

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *