Vegane türkische Pizza Rezept - optional ohne Soja Vegane türkische Pizza Rezept - optional ohne Soja

Vegane türkische Pizza (Lahmacun)

Vegane türkische Pizza oder auf türkisch Lahmacun ist ein Weizenbrot aus Hefeteig mit einer würzigen „Hack-Mischung“ aus Reiswaffeln oder Soja-Schnetzel – meiner Meinung nach noch besser als das Original mit Hackfleisch! 🙂 

Vegane türkische Pizza ohne Soja

Vegane türkische Pizza wird meistens mit Soja Schnetzel beziehungsweise Soja Granulat oder Tofu zubereitet. Für alle die kein Soja mögen oder vertragen, habe ich eine Variante mit Reiswaffeln kreiert!

Vegane türkische Pizza

Jeder der veganes Mett kennt, weiß wie vielfältig Reiswaffeln sein können. Sie haben eine hackähnliche Konsistenz wenn sie zerbröselt und mit Wasser eingeweicht werden. Dabei haben sie kaum einen Eigengeschmack, weshalb vegane türkische Pizza mit „Reiswaffel-Hack“ fast wie das Original schmeckt – und das komplett vegan und ohne Soja!

Vegane türkische Pizza

Wer die Variante mit Soja bevorzugt, für den habe ich eine Variante mit Soja Schnetzel. Optisch gibt es da keinen großen Unterschied, sondern lediglich im Geschmack. Da Soja etwas mehr Eigengeschmack als Reiswaffeln hat, schmeckt die vegane türkische Pizza mit Soja etwas „deftiger“.

Vegane türkische Pizza

Vegane türkische Pizza wird im Backofen ungefähr 15 Minuten lang gebacken. Anschließend kann man sie mit Zwiebelringen, Tomatenscheiben, Petersilie und Zitronensaft toppen, wie Wraps rollen und verzehren.

Rezept

5.0 from 6 reviews
Vegane türkische Pizza (Lahmacun)
Autor: 
Dieses Rezept ist: sojafrei (optional), nussfrei
Vorbereitung: 
Koch-/Backzeit: 
Gesamt: 
Portionen: 4 Stück
 
Zutaten
Teig:
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 EL Öl
  • ½ TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • ¼ Würfel frische Hefe
  • circa 150 ml lauwarmes Wasser
Belag:
  • 7 Reiswaffeln, mit den Händen zerbröselt oder 50 g Soja Schnetzel, fein
  • 150 ml frisch gekochtes, heisses Wasser
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 bis 1,5 TL Tomatenmark
  • 1 bis 1,5 TL Paprikamark
  • 1 Stück rote Spitzpaprika, fein gewürfelt (circa 50 g)
  • 1 kleine Tomate, fein gewürfelt
  • 1 EL Hefeflocken (optional, für mehr Würze)
  • 3 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz, Chili und Pfeffer nach Geschmack
Optional:
  • Zitronen bzw. Zitronensaft nach Geschmack
  • Zwiebelringe
  • 1 Tomate, in Scheiben geschnitten
  • Petersilie, gehackt
Zubereitung
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde drücken und Öl, Zucker und Salz hinzugeben.
  2. Die frische Hefe in 50 ml warmes Wasser geben und mit einem Löffel so lange verrühren, bis alles aufgelöst ist. Ebenfalls zum Mehl hinzugeben.
  3. Mit den Händen oder einem Mixer alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Dabei so viel Wasser wie nötig hinzufügen (bei mir waren das circa 150 ml). Der Teig sollte nicht zu feucht sein und lange genug geknetet werden, damit er geschmeidig wird. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und den Teig für circa 45 Minuten oder bis sich das Volumen verdoppelt hat gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Belag zubereiten: Die zerbröselten Reiswaffeln oder Soja Schnetzel in eine Schüssel geben und mit dem heissem Wasser und Öl in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel zu einer Masse zerdrücken/rühren. Circa 15 Minuten quellen lassen.
  5. Restliche Zutaten dazugeben, verrühren und abschmecken. Der Belag sollte eine "hackähnliche" Konsistenz haben. Wenn er euch noch zu feucht ist, noch etwas länger ziehen lassen oder mit etwas mehr Tomaten- bzw. Paprikamark oder Hefeflocken "binden".
  6. Wenn der Teig aufgegangen ist, diesen nochmals durchkneten, in vier Teile teilen und zu Bällchen formen. Mit einem Tuch abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen.
  7. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig zu dünnen Fladen ausrollen. Diese mit dem Belag gleichmäßig bestreichen. Jeweils zwei vegane türkische Pizza auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad Ober- und Unterhitze circa 15 Minuten lang backen (nicht zu lange, da sie sonst zu trocken werden).
  8. Nach Geschmack mit Zitronensaft beträufeln, Zwiebelringe, Tomatenscheiben und Petersilie dazugeben und servieren. Türkische Pizza werden in der Regel wie Wraps gerollt und anschließend verzehrt.
Hinweise
Tipp: Wenn man den "Reishack" über Nacht ziehen lässt, wird er noch besser!
 

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21 Kommentare
  • Krisi von Excusemebut...
    Oktober 12, 2015

    Wow das Lahmacun sieht köstlich aus, da bekomm ich direkt wieder Hunger!Hatte es heute erst mit meinen Freund davon, wie gerne wir das mal wieder hätten, aber eben vegan;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Deniz Kilic
      Oktober 12, 2015

      Die vegane Version hier ist wirklich genial! Meine ganze (nicht-vegane) Familie war richtig begeistert 🙂 Müsst ihr unbedingt ausprobieren!

      Liebe Grüße,
      Deniz

  • Giu
    Oktober 25, 2015

    Das ist ab heute mein Favorit unter deinen Rezepten. Wirklich unfassbar lecker, und das obwohl ich eigentlich gar nicht auf Sojaschnetzel stehe. Ich komme nicht drüber hinweg, wie gut und vor allem echt die Pizza geschmeckt hat. 😀 Einfach toll, vielen Dank! 🙂

    • Deniz Kilic
      Oktober 26, 2015

      Danke für dein liebes Feedback! Ich habe ja circa 15 Jahre lang die „echte“ Variante nicht mehr gegessen, finde aber auch, dass das wirklich sehr nah dran kommt! Und toll, dass ich dir Sojaschnetzel auch schmackhaft machen konnte! 🙂 Die Reiswaffelvariante ist aber auch sehr lecker 😀 mmh, jetzt habe ich lust auf türkische Pizza 😉

  • Mari Schäfer
    November 12, 2015

    Mega !!
    Ich hatte aber leichte Probleme mit dem Teig.
    Der wollte irgendwie nicht aufgehen. ( Meine Oma sagte mir aber heute ich könne Hefe nicht einfrieren, gut zu wissen )
    Hab dann einfach den gleichen nur mit Trockenhefe gemacht, was dann zum Glück auch funktioniert hat 😀
    Das „Mett“ sollte man unbedingt am Vorabend zubereiten damit es über Nacht ziehen kann.

    Danke für das klasse Rezept. Lg

    • Deniz Kilic
      November 12, 2015

      Hallo Mari,

      danke für dein Feedback, ich freue mich sehr, dass es dir geschmeckt hat!! 🙂

      Das man Hefe nicht einfrieren darf wusste ich auch nicht, gut zu wissen! Super, dass das Ganze auch mit Trockenhefe funktioniert hat! 🙂

      Stimmt, wenn man es noch leckerer haben möchte, sollte man das „Mett“ zuvor ziehen lassen – daran habe ich jetzt gar nicht mehr gedacht weil ich so ungeduldig war 😀 Das würde ich dann als Tipp mit aufnehmen, Dankeschön!! 🙂

      Liebe Grüße,
      Deniz

  • Jana
    Januar 22, 2016

    Es ist wie verhext. Egal, welches Gericht ich bei Pinterest mit dem Stichwort „vegan“ suche, ich lande immer auf deinem Blog. Vielen Dank, dass du all die tollen und kreativen Rezepte hier teilst. Das vereinfacht die Umstellung auf eine Ernährung ohne tierische Produkte ungemein.

    Beste Grüße,
    Jana

    worteplustaten.wordpress.com

    • Deniz Kilic
      Januar 23, 2016

      Hallo Jana, vielen lieben Dank für deine lieben Worte!!! Ich freue mich, dass dir meine Rezepte gefallen 🙂
      Liebe Grüße
      Deniz

  • Hobbyveganer
    Februar 6, 2016

    Besser als das Original infach ein Traum, habe gegessen bis ich Bauchweh atte und wollte trotzdem nicht aufhören

    • Deniz Kilic
      Februar 6, 2016

      Hihi 😀 Toll, dass sie dir so gut geschmeckt haben!! Ich glaube ich könnte sie auch mal wieder machen :-))) Danke für dein tolles Feedback! ❤️

  • Mandy
    August 16, 2016

    Habe leider nur eine Fertig Pizzateigmischung hier, kann ich auch die benutzen, oder ändert sich der Geschmack dann zu sehr?

    • Deniz Kilic
      August 16, 2016

      Sollte als schnelle Variante auch super schmecken, kannst du ruhig machen ☺️

  • Anouk
    August 20, 2016

    Da ich schon seit einigen Monat vegan lebe und ich immer wieder Lust auf Lahmacun bekommen habe, bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Habe sie gerade gemacht und es ist einfach unglaublich! Es schmeckt einfach haargenau wie die nicht-vegane Variante. Ich bin wirklich beeindruckt! Werden ab jetzt auf jeden fall öfters auf meinen Teller kommen 🙂

    • Deniz Kilic
      August 23, 2016

      Hallo Anouk,

      tut mir Leid für die späte Antwort!!
      Was für ein tolles Feedback, was besseres kann man nicht lesen, DANKESCHÖN!! :-))
      Freue mich immer riesig, wenn die Rezepte ankommen <3
      Herzliche Grüße aus Augsburg
      Deniz

  • Olemarlese
    Oktober 14, 2016

    War superlecker!
    Die Backzeit von 15 Minuten war bei mir leider viel zu lang, daher musste ich die ersten 2 uneingerollt essen. Hat ein bischen an Flammkuchen erinnert. Die zweite Runde habe ich 8 Minuten gebacken, das war schon viel besser, aber ich denke 6 hätten auch gereicht. Normal Ober/Unterhitze ohne Umluft. Also lieber acht geben dass sie nicht zu kross werden.

    Hab die Hälfte des Mehls durch Dinkelvollkorn ersetzt. Bischen gesünder, aber auch ein bischen Vollkorniger 😀 aber ich mag das.
    Dazu hab ich noch ne Joghurtsoße in die Lahmacun gemacht.

    Danke!

    • Deniz Kilic
      Oktober 16, 2016

      Hallo Olemarlese!
      Ja, leider kann die Backzeit immer variieren – das macht es mir wirklich immer schwer 😀 Aber gut, dass die zweite Runde bei dir gut geklappt hat. Da hast du recht, man muss darauf achten, dass sie nicht zu kross werden, sonst kann man sie nicht mehr rollen. Die Idee mit dem Dinkelvollkorn klingt sehr lecker. Ich mag ja Vollkorn ohnehin total. Ich glaube mir würde das auch mit 100 % Dinkelvollkorn schmecken, muss ich auch mal ausprobieren :-)))
      Freue mich sehr, dass es dir insgesamt geschmeckt hat!!
      Herzliche Grüße
      Deniz

  • caro
    Februar 4, 2017

    eins meiner lieblingsrezepte 🙂 allerdings finde ich es etwas dicker ausgerollt (also eher als pide anstatt lahmacun), belegt mit eisberg- und krautsalat, glatter petersilie, tomaten und veggie-zaziki einfach am allerbesten 🙂
    wer es übrigend etwas kerniger mag, kann in das veggiemett auch noch bissl grünkern, ebly oder sonstwie getreide reinhäckseln (vorgegart natürlich), das macht noch etwas mehr hackähnliche knubbeligkeit beim essen ;P
    oh, und natürlich unbedingt rauchpaprika verwenden!
    liebe grüße und vielen dank für deinen tollen blog!
    caro

    • Deniz Kilic
      Februar 5, 2017

      Hi Caro!
      Herzlichen Dank für dein Feedback 🙂 Grünkern ist sooo toll <3 Danke für die Anregung! Kann mir das extrem gut vorstellen, dass das dann noch besser schmeckt. Jetzt hab ich echt Hunger... 😀 Rauchpaprika habe ich selbst noch nich ausprobiert. Bin aber ein großer Fan von "Rauch". Muss ich mal testen. Danke dir herzlichst und wünsche dir noch einen schönen Sonntag! :-*
      Liebe Grüße
      Deniz

  • Tanja
    Juli 22, 2017

    Vielen Dank für das tolle Rezept. Großartig! Da ich den Sojageschmack nicht so mag, habe ich es mit Reiswaffeln gemacht. Was soll ich sagen… ein Gedicht!

    • Deniz Kilic
      Juli 23, 2017

      Sehr gerne Tanja!! Freue mich, dass es dir geschmeckt hat ☺ Ich selbst finde die Variante mit Reiswaffeln mindestens genauso lecker :-)))
      Herzliche Grüße
      Deniz

  • Kay
    August 22, 2017

    Das Rezept ist der Hammer! Ich mußte gerade Hack nachmachen, weil ich so viel genascht hab, dass es nicht mehr für den Belag reichen würde. ..Großartig!

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